Shisha und ihre Bedeutung in der Literatur


Ebenso wie es die Wasserpfeife in die Malerei geschafft hat, wurde sie auch in der Literatur verwendet. Eines der wohl berühmtesten Beispiele ist sicher Alice im Wunderland von Lewis Caroll. Die Shisha und ihre Bedeutung in der Literatur sind vielfältig.

So heißt es hier im 4. Kapitel: Die Wohnung des Kaninchens: „…Sie stellte sich also auf die Fußspitzen und guckte über den Rand des Pilzes, und sogleich begegnete ihr Blick dem einer großen blauen Raupe, die mit kreuzweiße gelegten Armen da saß und ruhig aus einer großen Huhka rauchte, ohne die geringste Notiz von ihr noch sonst irgendetwas zu nehmen.“ Natürlich ist es auch nicht allzu verwunderlich, dass die Wasserpfeife Eingang in die Literatur gefunden hat. Schließlich wird ihr eine entspannende Wirkung zugeschrieben. Auch ihr aromatischer Geschmack regt die Fantasie an. Es werden außerdem alle fünf Sinne davon angesprochen. Einerseits ist da ihr besonderes Aussehen, diese Erscheinungsform, die an sich schon für Aufsehen sorgt und das Visuelle ausmacht. Andererseits wird auch das Olfaktorische durch den aromatischen Tabak angeregt. Der gustatorische Sinn wird durch die Bewegung des Schlauches zum Mund angesprochen. Und schließlich wird durch die leisen blubbernden Geräusche auch der auditive Sinn erregt. Es gibt aber noch weitere Werke, in welchen die Shisha Bedeutung hat. So findet sie auch in der „Traité des excitants modernes“ von Honoré de Balzac aus dem Jahre 1938 Eingang. Auch die Tatsache, dass die Shisha schon zu dieser Zeit im europäischen Raum bekannt war und ein so berühmter und für seine Zeit wichtiger Schriftsteller über sie in seinem Werk berichtet, zeigt die Bedeutung des Shisha Rauchens an. Sie wird in seinem Werk sogar als elegant beschrieben. Dadurch wird deutlich, welche Position die Shisha schon damals hatte.