Die Wasserpfeifenkohle


Selbstzündende Kohletabletten

Die Wasserpfeifenkohle wird oftmals auch als Fahma bezeichnet. Dabei handelt es sich oft um Holzkohle ohne Zusätze, wie zum Beispiel Petroleum. Es wird zwischen zwei verschiedenen Arten unterschieden: So gibt es einerseits die selbstzündende Shisha Kohle und andererseits die Naturkohle. Selbstzündende Kohletabletten enthalten in geringen Mengen Schwarzpulver und Magnesium. Somit lassen sie sich auch ganz einfach, zum Beispiel nur mit einem Feuerzeug, anzünden. Je nach Art haben sie eine Glühdauer von 30 bis 90 Minuten. Im Normalfall haben diese Kohletabletten auch einen einheitlichen Durchmesser von 33 bis etwa 40 Millimetern.

Nachteilig ist hier allerdings der etwas unangenehme Beigeschmack der Tabletten. Dieser entwickelt sich vor allem dann, wenn sie zu früh auf die Folie gelegt werden. Denn genauso wie auch die Naturkohle, müssen auch die selbstzündenden Kohletabletten immer gut durchgeglüht sein.

Die Naturkohle

Shisha Naturkohle ist eine echte Alternative zur selbstzündenden Shisha Kohle. Meist besteht sie aus gepressten Kokosnussschalen, die einen sehr hohen Heizwert aufweisen. Es ist aber auch möglich die Naturkohle aus Orangen- oder Olivenbaumholz zu gewinnen. Alle diese Kohlearten sind meist schwefelfrei. Oft kommen sie in einer Stab- oder in einer Würfelform daher. Da Naturkohle kein Schwarzpulver enthält, können sie auch nicht einfach nur mit einem Feuerzeug entzündet werden. Das Entzünden funktioniert nur mit Hilfe eines Kohleofens, Gasbrenners oder durch die Zugabe einer sehr kleinen Menge von Spiritus. Allerdings brennt die Kokoskohle dafür auch deutlich länger. Weiterhin ermöglicht sie es, die beim Brennen entstehende Hitze, besser zu regulieren. Bei beiden Kohlearten entstehen beim Verbrennen Verbrennungsprodukte wie Kohlenmonoxid. Damit trägt jede Art der Wasserpfeifenkohle auch immer zu den Gesundheitsgefahren des Rauchens der Wasserpfeife bei. Mittlerweile ist auch schon eine elektrische Heizung des Wasserpfeifenkopfes erhältlich. Hierbei finden dann keine Verbrennungsprozesse statt. Somit wird bei dieser Variante die Belastung der Konsumenten durch Kohlenmonoxid auch deutlich gesenkt.