Der Unterschied zwischen deutschem und ausländischem Tabak


Bis zum Anfang des Jahres 2004 gab es keinerlei Unterschiede zwischen deutschem und ausländischem Tabak. Seit vielen Jahren wurde der Tabak ohne Probleme importiert. Da jedoch mit der zunehmenden Beliebtheit der Wasserpfeife auch die Importzahlen anstiegen, wurde bekannt, dass der ;Shisha Tabak nicht der deutschen Tabakverordnung entsprach. Darauf hin folgte ein Importverbot und der Tabak darf nicht mehr auf legale Weise nach Deutschland eingeführt werden. Inländische Restbestände wurden dann noch schnell verkauft, aber es musste trotzdem für Ersatz gesorgt werden.

Die Tabakverordnung weist darauf hin, dass Feuchthaltemittel nur bis zu einem Anteil von höchstens 5 % enthalten sein dürfen. Dies betrifft die beiden Stoffe Melasse und Glycerin. Dabei wird auch die Rauchmenge beeinträchtigt. Ebenso wie der Geschmack. Damit ist das entspannende und ruhige Gefühl beim Shisha Rauchen dahin. Natürlich können Melasse im Reformhaus und Glycerin in der Apotheke erworben werden. So kann das Rauchgefühl wieder verbessert werden. Aber das Erreichen des ursprünglichen Genuss ist damit nicht gegeben. Weiterhin besteht die Möglichkeit den Tabak mit bereits vorgefertigten Mischungen zu verbessern. Da ausländischer Tabak früher auch in Deutschland noch erworben werden konnte, wird er als alter Tabak bezeichnet. Der in Deutschland produzierte Tabak wird neuer Tabak genannt.

Die Tabakverordnung in Deutschland

Erstmals im Jahre 1977 wurde diese Verordnung in Deutschland rechtskräftig. Dabei wird mit der Bezeichnung hydrierter Glucosesirup die Molasse bezeichnet.

Petitionen

Da viele Shisha Raucher mit dem trockenen Tabak in Deutschland nicht einverstanden sind, gibt es seit Ende des Jahres 2005 immer wieder Petitionen an den deutschen Bundestag. Diese sollen eine Änderung der Tabakverordnung erreichen.