Verschiedene Shisha Arten


Es gibt verschiedene Shisha Arten, die zumeist nach dem Land ihrer Herkunft benannt wurden. Es gibt also indische, iranische, ägyptische, syrische, saudi-arabische, türkische und noch viele weitere Shishas. In ihrer Funktionsweise und in ihrem Aufbau sind die meisten Modelle ziemlich gleich. Dennoch gibt es mal größere und mal kleinere Details, in welchen sie sich dann doch unterscheiden.

So liegt der Unterschied zwischen indischen Hukas und der klassischen ägyptischen Wasserpfeife in der kompletten Bauart. Anders als bei den ägyptischen Shishas ist die Rauchsäule der indischen Variante deutlich länger. Außerdem kann die Rauchsäule auch vollständig aus Holz, meist Bambusholz, bestehen. Der Kopf und in den meisten Fällen auch das Wassergefäß bestehen hier aus Messing. Die indische Huka ist nur mit einem sehr dünnen Schlauch ausgestattet und dieser ist im Verhältnis zur Rauchsäule auch noch richtig kurz. Der Schlauch besteht dann meist aus Plastik. Außer, wenn sich als Mundstück ein Holzstab an der Huka befindet. Die Huka ist somit der Ur-Wasserpfeife sehr ähnlich. Schließlich wurde diese ja auch in Indien erfunden. Die ersten Modelle bestanden ursprünglich aus Kokosnüssen mit einem Bambusstab. Man vermutet außerdem, dass an Stelle des Tabaks damals die Haare der Kokosnuss geraucht wurden. Hört man im europäischen Raum von einer Shisha, dann entsteht im Kopf zumeist das Bild der ägyptischen Wasserpfeife. Hierbei handelt es sich meist auch um sehr dekorative Modelle. Diese bestehen oftmals aus einem Wasserbehälter aus Glas und einer silberfarbenen vernickelten Rauchsäule. Glas wird hier deshalb zur Herstellung des Wasserbehälters verwendet, da es in einem so stark sandigem Land als Rohmaterial in unbegrenzter Menge zur Verfügung steht. Ein anderes Modell ist die syrische Hookah. Sie besitzt eine sehr hohe Rauchsäule und einen sehr langen Schlauch, der in den meisten Fällen aus Leder besteht. Auch beim Kopf gibt es hier Unterschiede. Dieser wird nicht, wie meist üblich aufgesteckt, sondern direkt in die Rauchsäule gesteckt. Die Shishaköpfe bestehen hier entweder aus hochwertiger Keramik, also aus Porzellan, oder aus Metall. Typisch für die aus Saudi-Arabien stammende Nargileh Shisha Arten sind die breiten, tiefen und innen unlackierten Köpfe. Auch hier lassen sich diese Köpfe sehr einfach auf die Rauchsäule stecken. Da sie in ihrem Inneren nicht lackiert sind, können sie vor der Verwendung einfach in Wasser gehalten werden und so kann sich die Keramik damit vollsaugen. Die Feuchtigkeit sorgt dann dafür, dass der Tabak nicht zu schnell ausschwelt. Auch hier besteht der Schlauch wieder meist aus Leder und ist zudem auch noch recht lang. Unterschiedliche Bauarten finden sich dagegen bei der iranischen Hookah. Eines haben aber alle gemeinsam: Sie verfügen über einen Kopf, der breit, hoch und auch noch tief ist. Dies liegt daran, weil es im Iran üblich ist, sehr viel Tabak in den Kopf zu stopfen. Geraucht wird hier außerdem meist über längere Zeiträume, sodass genügend Tabak im Kopf sein muss. Der Schlauch der Shisha besteht bei der iranischen Hookah in den meisten Fällen aus Kunststoff. Schließlich gibt es noch die türkischen Nargilas, die eigentlich der ägyptischen Wasserpfeife ähneln. Der Kopf kann bei diesen Modellen entweder in oder eben auch auf die Rauchsäule gesteckt werden. Außerdem können sie aus Metall oder aus Keramik bestehen. Die meisten türkischen Nargilas werden vollständig aus Metall hergestellt. Ist dies der Fall, dann sind sie komplett aus Messing gegossen worden. In Deutschland bekommt man meist ausschließlich ägyptische Shisha Arten. Trotzdem werden auch die indischen und die türkischen Modelle hier immer beliebter. Daher werden sie auch von immer mehr Händlern im Sortiment aufgenommen und angeboten.